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GRATIS - DOWNLOAD
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Jetzt zum Kennenlernen: Ausgabe 1/2007 des St. Hildegard-Kuriers als GRATIS-DOWNLOAD für Sie!
Inhalt:
- Veilchen - die Heilpflanze des Jahres 2007
- Entschlacken & Entgiften - der Schlüssel zur Gesundheit
- Dinkel - das beste Getreide
- Bertram - das natürliche Resorptionsmittel
- In Erinnerung - Dr. med. Gottfried Hertzka
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Die Wermutwein-Kur nach Hildegard
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Was Sie über den Wermut-Wein wissen sollten. (Hier auch als PDF) [515 KB]
Der Originaltext bei Hildegard von Bingen über den Maitrank lautet: "Davon trinke von Mai bis Oktober jeden dritten Tag nüchtern (vor dem Frühstück). Es beseitigt in Dir die Nierenschwäche (Lanksucht) und die Melanche (Schwarzgallenüberfluss), klärt Deine Augen, stärkt Dein Herz und lässt nicht zu, dass Deine Lunge krank wird. Es wärmt den Magen, reinigt die Eingeweide und bereitet eine gute Verdauung."
Hildegard schreibt über die Nieren und warum es zwei davon gibt folgendes: „Die Nieren sichern und speichern die menschliche Körperwärme und halten den menschlichen Unterleib zusammen wie bewaffnete Soldaten, die ihren Herrn verteidigen.
Deshalb sind es zwei, damit sie das Feuer (die Wärme) umso besser in sich zurückhalten können. Das tun sie sowohl bei der Frau als auch beim Mann. Sie sind in Fett eingehüllt, damit sie nicht durch eine Erkältung oder etwas Verderbliches geschädigt werden, sondern ihre Kräfte behalten.
In den Nieren selbst liegen sehr kräftige Gefäße, die sie fest halten und durch die auch der ganze menschliche Körper gestützt wird. Und wenn ein Mensch Nierenschmerzen hat, kommt dies von einer Schwäche des Magens.“
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Die Nieren
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Dieser letzte Satz, der den Magen mit den Nieren in Zusammenhang bringt ist sehr interessant. Beim Wermut-Wein ist ein wesentlicher Punkt, die Wärmung des Magens. Das heißt, nur ein gut durchbluteter Magen kann die zugeführten Speisen in die richtige und somit für die Nieren verträgliche Form verdauen. Liegt hier bereits eine Schwäche vor, so können die Nieren nicht richtig arbeiten. Ein Stoffwechselkreislauf der eine derart geschwächte Stelle aufweist kann somit nicht richtig funktionieren. Die Folgen sind, dass Verdauungsstoffe nicht oder nur unvollständig umgewandelt werden. Diese „halbfertigen“ Produkte belasten den Körper umso mehr, da sie auch nicht richtig ausgeschieden werden. In solchen Situationen können vermehrt Beschwerden auftreten. Auch eine Schädigung der Nieren ist hier nicht auszuschließen.
Im Grunde genommen beginnt ein für den Körper verträglicher und leicht zu bewältigender Stoffwechsel immer bei der Nahrungsaufnahme. Speziell für einen geschwächten Magen müssen leicht verdauliche Lebensmittel aufgenommen werden. Erst dann kann eine entsprechende Behandlung, dauerhaft erfolgreich sein. Zur besseren Veranschaulichung gehen wir nochmals auf die Nieren ein.
Der Aufbau Sie wiegen jeweils zwischen 100 und 150 Gramm und arbeiten wie eine einzigartige Kläranlage. Das gesamte Blut im Körper fließt etwa 300 mal täglich durch die Nieren. Für diese Aufgabe ist jede Niere mit hunderttausenden von haarfeinen Kanälchen durchzogen. Ein Harnkanälchen bildet zusammen mit einem Filterteil ein Nephron. Jedes Nephron wiederum mündet am Ende in den Harnleiter. Als Überbrückungs- und Sammelstelle funktioniert das Nierenbecken, das zwischen Niere und Harnleiter sitzt.
Das Klärwerk Über die Nierenarterie erreicht das Blut die Niere. In den Filtersystemen beginnt die Klärarbeit. Dort wird etwa 10% des durchströmendes Blutes abgepresst, - täglich sind dies etwa 1.800 Liter. Der abgeschiedene Sekundärharn - täglich etwa 1,5 Liter - wird ins Nierenbecken abgegeben. Diese Entgiftungsfunktion, die die Nieren ausüben, ist für jedermann überlebenswichtig.
Die Wasserbilanz Genauso, wie eine ausgeglichene Wasserbilanz. Das bedeutet, der Körper darf nicht vertrocknen, aber auch nicht überwässern. Im Durchschnitt nimmt der Mensch täglich 2,5 Liter Flüssigkeit mit Getränken, dem Essen und dem Wasser, das im Stoffwechsel entsteht, auf. Damit nicht zuviel Wasser über die Nieren verloren geht, oder aber zuwenig ausgeschieden wird, gibt es ein sehr ausgeklügeltes Hormonsystem, das die Kontrolle übernimmt.
Das Hormon Adiuretin beeinflusst die Durchlässigkeit der Zellmembranen für Wasser in die Nieren. Wird viel Adiuretin ausgeschüttet, wird vermehrt Wasser in den Körper zurückgeleitet. Der Harn konzentriert sich und wird dunkelgelb. Umgekehrt erhöht sich die Harnmenge, wenn die Adiuretinkonzentration sehr gering ist.
Soweit kann man die Nierenfuntion in einfachen Worten erklären. Aber bereits hier wird sichtbar, dass etwas mehr dahinter steckt und der Nierenstoffwechsel ein durchaus komplex - zusammenhängender Vorgang ist. Umso besser ist es, wenn man diesen Vorgang, mit relativ einfachen Mitteln unterstützen bzw. die Organe kräftigen kann.
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Wermut - "Meister über alle Erschöpfung."
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Genau das erfahren wir bei Hildegard von Bingen. Beim Maitrank schreibt sie: „Er beseitigt in Dir die Nierenschwäche.“ Sind die Nieren gesund, dann richten sie den gesamten Körper auf und stärken gleichzeitig alle anderen Organe. Der Wermut ist bei Hildegard der Meister gegen alle Erschöpfungen, er wirkt aber noch in einem weit größerem Ausmaß.
Erstaunlicherweise beschreibt Hildegard bereits vor 800 Jahren in ihrem Naturheilkundebuch im Kapitel über den Wermut, das Krankheitsbild und eine vorbeugende Kur gegen die Arteriosklerose, eine Krankheit, die zu Hildegards Zeiten unbekannt war und heute zu den gefürchtetsten Zivilisationskrankheiten zählt, an deren Folge jährlich Millionen von Menschen sterben.
Hildegard beschreibt die Arteriosklerose und ihre Folgen, als Kettenreaktion, die an den Nieren beginnt, wobei die Schlacken- und Stoffwechselprodukte, aufgrund der Nierenschwäche nicht mehr ausgeschieden werden können, sondern sich in den Gefäßen und im Bindegewebe ablagern.
Ganz besonders sind bei der Arteriosklerose die Herzkranzgefäße betroffen, mit Herzschmerzen, die wir als Angina-pectoris-Anfälle oder Herzattacken kennen. Die Arteriosklerose schädigt die Lungendurchblutung und führt zu Winteranfälligkeit mit Grippe und chronischer Bronchitis. Außerdem führt sie häufig zum Herzinfarkt.
Die Frühjahrskur, das heißt eine Kur aus dem Frühlingswermutsaft, wärmt den Magen, reinigt die Eingeweide (von Blähungen) und bereitet eine gute Verdauung. Die Aufgetriebenheit des Oberbauches mit Völlegefühl, Druck und Aufstoßen und Appetitlosigkeit mit Stimmungsschwankungen, sind eine Teilfolge der Arteriosklerose.
Durch das Wermut-Elixier werden übermäßige Darmgase beseitigt, wobei sowohl der Druck auf das Herz und die Herzgefäße als auch auf Leber- und Gallenwege beseitigt wird. Zu dieser Betriebseinheit gehören auch der obere Dünndarm mit seiner Beziehung zum Magen, dem Leber-Gallensystem und der Bauchspeicheldrüse. Im Laufe der Zeit kann sich in Folge einer Bauchspeicheldrüsenschwäche eine Altersdiabetes entwickeln.
Insgesamt ergeben sich daher für den kurmäßigen Einsatz des Wermut-Weins in Übereinstimmung mit den pharmakologischen Eigenschaften des Wermuts( spasmolytisch, durchblutungsfördernd, kaminativ, tonisierend auf Speichel- und Magensaftsekretion, Beschleunigung der Magenentleerung, appetitanragend, zentralregulierend, antiinfektiös, immunstimulierend), folgende
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Einsatzgebiete nach Hildegard:
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1. Beseitigung und Verhütung von Arteriosklerose (-Koronarsklerose, -Zereblralsklerose, -Nephrosklerose) 2. Stoffwechselleiden (-Gicht und -Rheuma, -Alterdiabetes Typ 2, -erhöhte Blutfettwerte) 3. Magen- Darmleiden mit Blähungen, Appetitmangel 4. Verbesserung der Verdauung (-Anregung von Speichel-, Gallen- und Magensaftsekretion, -Regulierung des Gallenflusses und Beseitigung der Melanche aus den Gallenwegen) 5. Resistenzsteigerung gegen Virusgrippe, Rekonvaleszenz nach überstandenen Infektionen
Pharmakologische Wirkung Aufgrund seiner wirksamkeitsbestimmenden Inhaltstoffe (ätherische Öle und Bitterstoffe) ist der Wermut ein besonders schönes und auch klassisches Beispiel eines aromatischen Bittermittels. Der Anteil an ätherischen Ölen verleiht dem Wermut krampflösende Eigenschaften. Dadurch werden die Verdauungsorgane und die Nieren gut durchblutet, so dass nicht nur eine vollständige Verdauung, sondern auch eine bessere Ausscheidung von Stoffwechselprodukten erfolgen kann. Man nimmt sogar an, dass die ätherischen Öle eine Hormonstimulation der Nebenniere auslösen können. Darüber hinaus haben die ätherischen Öle des Wermuts eine karminative (=reinigende) Wirkung, wobei nicht nur die übermäßigen Darmgase des Oberbauches beseitigt werden, sondern auch der Druck auf das Herz und die Herzkranzgefäße und die übermäßige Gallenflüssigkeit, die aufgrund von Stauungen in der Leber und im Gallenwegsystem entsteht.
Von ganz besonderer Bedeutung sind die Bitterstoffe des Wermuts, die eine Stimulation der Magen- Gallensekretion bewirken. Es konnte festgestellt werden, dass durch die Bitterstoffe das hormonartig wirkende Gastrin freigesetzt wird, das für die Erhaltung der Magensekretion, die Anregung der Darmbewegung und die Sekretion des Bauchspeicheldrüsensaftes von großer Bedeutung ist. Die Frühjahrskur nach Hildegard ist somit ein sehr gut geeignetes Mittel, um einen natürlichen Ausgleich bei vorhandenen Beschwerden zu erreichen, als auch zur Vorbeugung von Arteriosklerose, sowie Magen- und Nierenschwäche und zur Stärkung von Verdauung, Lunge und Herz.
Die Frühjahrskur ist im guten Fachhandel ebenso erhältlich wie unter www.hildegardvonbingen.at
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