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Beifuß
Beifuß (Herba Artemisiae) Dieses lästige Unkraut kam erst wieder durch Hildegard zu Ehren. Die Pflanze hat einen nützlichen Saft, wirkt antiseptisch, verdauungsfördernd und heilt kranke Gedärme. Wir verwenden das getrocknete und pulverisierte Kraut als Gewürz. Beifußwein hat sich gegen Diabetes bewährt! Maronibrei-Mischung: Zusammensetzung: Süßholzpulver, Engelsüßpulver, Mehl
Indikation: Magenleiden, Magenschmerzen, Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre, Gastritis, Bauchspeicheldrüsen-Erkrankung, Leber-, Gallen erkrankung.
Anwendung: Koche die (geschälten) Kerne (4-5 Stck) der Edelkastanie (Marone) stark in Wasser, zerquetsche sie zu Brei. Dann rühre 1 El voll Pulver- mischung in einer kleinen Schüssel mit etwas Wasser zu einem Teig und gib ihn zu den gekochten Maroni. Nochmals kurz aufkochen, sodaß es eine breiige Suppe wird. Dies 1x am Tag zubereiten und als Vorspeise essen. Kurdauer mehrere Wochen bis Monate.
Anmerkung: Sich beim Kochen ablösende Haut der Edelkastanien "entfernen. So schmeckt es etwas besser.
Sclarea (Muskatellersalbeiwein) Zusammensetzung: Muskatellersalbei, Poleiminze, Fenchel, Honig, Wein
Indikation: Appetitlosigkeit, Säuremangel, Gastritis, Magen/Darmpilze, Magen/ Darmgeschwüre, Verdauungsinsuffizienz
Anwendung: Mindestens 1/16 L jeweils nach dem Essen und vor dem Schlafenge- hen über mehrere Wochen einnehmen, "und sein Magen wird gereinigt und geheilt und er wird wieder Appetit bekommen."
Anmerkung: Vor Jahren noch wurden wir belächelt, als wir entsprechend der Aussage Hildegards behaupteten, daß unverdaute Speisen im Magen auch schimmelig (Pilzbildung) werden. Das hielt niemand (wegen der Magensäure) für unmöglich. Inzwischen gilt die Aussage als erwiesen. Auch im Darm können sich Pilze anlegen. Damit räumt der Wein auf.
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